Zurück

Classic Meets Gypsy

Schon Beethoven hörte im Wiener Konkress 1814 Gypsy-Musik gespielt von dem Geiger Janos Bihari, war äußerst beeindruckt und wurde auch sicher von dieser rhytmisch-ungarischen Musik beeinflusst. Knapp 200 Jahre später kommen zwei große Virtuosen ihrer Instrumente, der Gypsy-Gitarrist Joscho Stephan und der Klassikjazz Pianist Marcus Schinkel zusammen, um diese so gegensätzlichen Stile zu vereinen. Die beiden Musiker trafen sich 2015 anläßlich der Dresdener Jazztagen. Nach einer nächtlichen Jam-Session war die Idee zu einer Kombination aus Klassik und Zigeunerjazz mit “Classic Meets Gypsy“ geboren. Viele Klassik-Hits sind im Programm verarbeitet: Mozart´s Figaro, Schumann´s “Nachklänge aus dem Theater“, Beethoven´s “Wuth über den verlorenen Groschen“, Lizst´s “Liebestraum“, Debussy´s “Reverie“ und sogar das Thema aus “Der Pate“ von Nino Rota. Das Konzert verspricht eine spannende Reise durch die Musikgeschichte, humorvoll moderiert von Marcus Schinkel und Joscho Stephan. Als Motto haben sich die vier Musiker ein Zitat von Thomas Morus auf die Fahnen geschrieben: “Die Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“

Joscho Stephan ist “die Zukunft der Gypsy-Jazzgitarre“ (Acoustic Guitar Magazin) und damit einer der bekanntesten jungen europäischen Vertreter dieses Stils. Konzertreisen führten ihn mit seinem Trio nach Australien, durch ganz Europa und die USA, wo er Auftritte im legendären New Yorker Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center bestritt. Er spielte zudem schon mit Jazz-Größen wie Pasquito D´Riviera, James Carter, Charlie Mariano und Helmut Eisel. Der Pianist Marcus Schinkel ist einer der wenigen Musiker, die sich gleichermaßen im Jazz und in der Klassik heimisch fühlen. In Schinkels Spiel werden u.a. “Einfälle des großen Klassikers Beethoven … mit eigenen Ideen zu einem sinnlichen Hörvergnügen verwoben“ wie es in einer Rezension im STERN zur letzten CD “Crossover Beethoven“ hieß. Neben seiner Trio-Arbeit spielt Schinkel mit dem Grammypreisträger Ernie Watts, Markus Stockhausen, PeeWee Ellis, Frederik Köster oder den Münchener Philharmonikern und begleitet die Kabarettistin Nessi Tausendschön. Wim de Vries ist einer der bekanntesten Schlagzeuger Europas. Er wurde von dem niederländischen Slagwerkkrant-Magazin zum “besten Jazzdrummer Benelux 2018“ gewählt und ist die eine Hälfte der “Drumbassadors“, womit er weltweit auf Drumfestivals zu Gast ist. Fritz Roppel ist Bassist bei der Formation Tango Fuego und beherrscht sowohl den klassisch gestrichenen wie auch jazzmäßig gezupften Kontrabass.

Marcus Schinkel – Piano, Melodica, Theremin
Joscho Stephan – Gitarre
Wim de Vries – Drums
Fritz Roppel – Bass


Karten: € 32,50 / erm. € 22,50

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schüler der Rosmarie-Theobald-Musikschule, Ottobrunn

Bei Besuch des Konzertes am 12. November ist die Buchung eines Kombitickets zu € 55,- möglich. Eine weitere Ermäßigung wird nicht gewährt. Bitte melden Sie sich unter Tel: 089-60808 301.

Aktuelle Infos zu den Ottobrunner Konzerten:
www.ottobrunner-konzerte.com