Fotoausstellung „Schwarzweiß“ ab 29. März

Mit einer Vernissage wird am Freitag, 29. März um 19.00 Uhr im Wolf-Ferrari-Haus die Fotoausstellung „Schwarz-Weiß“ eröffnet, zu der der Arbeitskreis Fotografie der vhs SüdOst herzlich einlädt. Im Rahmen der Ausstellungseröff-nung werden unter anderem auch digitale Kurzserien und eine Gemeinschaftsschau über die „Emilia Romagna“ gezeigt. Für den Arbeitskreis ist die Schwarz-Weiß-Fotografie weder ein Relikt aus alten Zeiten, noch hat sie von ihrer Faszination aus der Entstehungsgeschichte verloren. Im Gegenteil: Aus der Masse der „Buntbilder“, mit der wir permanent überflutet werden, ragt sie hervor. Sie steht für das Außergewöhnliche, gilt als kompromissloser, ehrlicher und künstlerischer. Die Ausstellung ist täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet und dauert bis einschließlich 14. April.

Kulturstammtisch am 3. April mit Kabarettist Josef Brustmann

Der Musiker und Kabarettist Josef Brustmann ist ein eher stiller Bühnen- und TV-Star und der lebendige Beweis, dass man auch ohne den üblichen Theaterdonner Auszeichnungen wie den „Deutschen Kabarettpreis“ abräumen kann. Am Mittwoch, den 3. April um 19.30 Uhr nimmt Brustmann als 75. Talk-Gast an Ruth Eders Kulturstammtisch Platz, wo ihm die Journalistin und Buchautorin sicher spannende Einblicke in seine kreative „Werkstatt“ entlocken wird.

Der 65-Jährige wuchs als achtes von neun Kindern einer mährischer Flüchtlingsfamilie auf, die bald als musizierende Großfamilie bekannt wurde und sich schließlich bei Wolfratshausen niederließ. Der musikalische Filius erlernte schnell Instrumente wie Tuba, Kontrabass oder Klavier, studierte an der Münchner Hochschule für Musik und arbeitete zehn Jahre als Musiklehrer an einem Münchner Privat-Gymnasium. Doch der Drang auf die Bühne setzte sich schließlich durch: Bekannt wurde Brustmann als Mitglied der Kabarett-Musikgruppe „Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn“ (1993 bis 2001); ab 2002 war er das kreative Kraftzentrum der Gruppe „MonacoBagage“. Als Solokabarettist ist er seit 2004 unterwegs. Für sein erstes Programm „Leben hinterm Mond“ gewann er den „Paulaner Solo-und Kabarett-Wettbewerb“. 2008 konzipierte er das Musiktheater „Franz Schubert – dringend gesucht“ und war 2010 mit den „Sterbeliedern fürs Leben“, die er zusammen mit der Schauspielerin Marianne Sägebrecht aufnahm, sehr erfolgreich. Damit nicht genug: 2010 erschien Brustmanns erster Gedichtband „Zinkleim“; 2012 der Fotoband „Starnberger Seeflimmern“ des Fotografen Erwin Kunz, dessen Bilder Brustmann mit eindrucksvollen Gedichten untermalte. 2013 wurde er in die Literatenvereinigung „Münchner Turmschreiber“ aufgenommen, bekam die tz-Rose, den Thüringer Kleinkunstpreis, und den „Sonderpreis“ des Deutschen Kabarettpreises verliehen.

Der Kulturstammtisch findet im Wirtshaus Ayinger-Ottobrunn: Gesammelt wird immer für ein soziales Projekt, das sich der Talk-Gast aussuchen kann. Brustmann hat sich für den „Erinnerungsort Badehaus“ in Wolfratshausen entschieden.