Ein Leben zwischen zwei Welten – Ermanno Wolf-Ferrari
Ein musikalischer Streifzug zum 150. Geburtstag von Ermanno Wolf-Ferrari
Ermanno Wolf-Ferrari zählt zu den herausragendsten Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts – ein Künstler zwischen zwei Welten, der sich in Venedig ebenso zu Hause fühlte wie in Ottobrunn. Im Jahr 2026 jährt sich sein Geburtstag zum 150. Mal – ein schöner Anlass, Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Komponisten zu feiern. Die italienische Geigerin Giulia Zoppelli, die sich in ihrer Dissertation intensiv mit Wolf-Ferraris Musik beschäftigt, lädt zu einem spannenden Streifzug durch sein Schaffen ein. In ihrem Vortrag mit ausgewählten Musikbeispielen stellt sie einige wichtige Werke vor – von den großen Opern bis zur weniger bekannten, aber ebenso faszinierenden Instrumentalmusik.
Giulia Zoppelli studierte Violine am Conservatoire de Fribourg und am Konservatorium „Benedetto Marcello“ in Venedig. Unter der Leitung von Riccardo Muti nahm sie an zahlreichen Tourneen in Italien und im Ausland teil. Seit 2024 ist Giulia Zoppelli Stipendiatin am Konservatorium Verona. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit erforscht und katalogisiert sie das Werk Ermanno Wolf-Ferraris. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der wissenschaftlichen Vermittlung seiner Instrumentalmusik. Anfang 2026 veröffentlichte Zoppelli den orchestralen Satz "Santa Maria Gloriosa dei Frari": Dieses letzte Werk von Ermanno Wolf-Ferrari ist Teil seiner unvollendeten Symphonie "Chiese di Venezia".
Info über www.vhs-suedost.de, Tel 089/ 442 389-0






